AKTUELLES

 

Wir haben in Flensburg/ Handewitt ein altes Transformatorenhäuschen als neues Domizil für heimische Arten saniert.

 

Außerdem entwickeln wir derzeit ein Projekt zum Schutz des bedrohten Rebhuhnes, welches in ausgeräumten Agrarlandschaften immer weniger Rückzugsräume für Nahrungssuche, Brut und Ruhe findet!

 

Informationen und Bilder folgen in Kürze!

 

 

 

PROJEKT / TIERSCHUTZ: Stoppt die Tötung in Granada - in Kooperation mit dem Verein Animales Abandonados Granada

 

Um das Projekt „Stoppt die Tötung in Granada- Hoffnung für heimatlose Tiere in Granada“ voranzubringen, möchten wir unsere Projektleiterin Sonja, gebürtige Schleswig-Holsteinerin und wohnhaft bei Grandada im Tierschutz unterstützen. Sonja hat seit August 2017 gemeinsam mit 20 Studenten, einer Österreicherin, Astrid, und ihrem Mann Thomas in Granada begonnen, ein Schutz- und Rettungsprojekt für heimatlose Tiere aufzubauen.

Um dem Projekt auch vor Ort einen Namen zu geben und eine organisierte Arbeitsweise, haben sich die Beteiligten zu der kürzlich registrierten Organisation „Animales Abandonados Granada“ zusammengeschlossen. Sonja ist unsere Ansprechpartnerin vor Ort.

 

Die tägliche ehrenamtliche Arbeit besteht darin, herrenlose Hunden und Katzen aus der Tötungsstation zu befreien und die Tiere sicher unterzubringen. Jeden Tag wird finanzielle Hilfe benötigt, um allein Tierarzt- und Futterkosten zu decken. Jeden Tag kommen Hilferufe aus der Tötung, um Tiere vor dem Tod zu retten.

 

Ziel des Projektes ist es, langfristig (in den nächsten 2 Jahren) die Tötung von heimatlosen Tieren in Granada, in Andalusien zu stoppen. Dass dieses Ziel realistisch erreichbar ist, zeigen andere Städte in Andalusien, in denen dieses durch die Arbeit von Vereinen vor Ort bereits gelungen ist, als auch die Nachbarprovinz Katalonien. Hierfür wurden bereits Kontakte zu den Tötungsstationen vor Ort aufgenommen und die Mitglieder von Animales Abandonados Granada werden vorab informiert, wenn Tiere getötet werden und erhalten somit die Möglichkeit, diese zu retten.

 

Weiteres Ziel ist es, Kastrationen durchzuführen. Vorallem die Aufklärung der Bevölkerung zu Themen des Tierschutzes als weiteres Ziel soll 2018 durch Schulbesuche und Akivitäten an der Universität erfolgen. Da die Bevölkerung sehr christlich ist, möchten wir ebenso gemeinsam mit der Kirche kooperieren und hierdurch für eine langfristige und nachhaltige Sensibilisierung der Bevölkerung in Bezug auf den Tierschutz sorgen. Durch die Nutzung von Facebook berichtet Animales Abandonas bereits ausführlich über Notstände, Erfolge und das Projekt.

 

Die Kosten für tierärztliche Versorgung, Unterbringung  und Vermittlung werden bisher privat aufgebracht von allen Beteiligten oder durch Aufrufe auf Facebook oder persönliches Fragen bei Bekannten in Form von Spenden gewonnen. Protect Nature e.V. bewirbt das Projekt über die gemeinnützige App Smoost (https://www.smoo.st) und die Studenten haben über eine Mitgliedschaft auf der Plattform Teaming für langfristige monatliche Spenden in Höhe von 1 Euro pro Spender gebeten (https://www.teaming.net/animalesabandonadosgranada). Zunächst muss für die Zielerreichung der oben genannten Ziele die Unterbringung und Versorgung der Tiere in Not zunächst dringend gesichert werden, um Kapazitäten für weiteres Handeln vor Ort zu schaffen.

 

Betont werden muss, dass das Projekt nicht lediglich die Versorgung und Unterbringung von Tieren anstrebt, dies jedoch die Grundanforderung für weiteres Handeln ist. Erst wenn eine bessere Infrastruktur vorhanden ist, um Tiere in der Not unterzubringen, kann man sich vor Ort um weitere wichtige Aktionen zur Zielerreichung (u.a. Kampagnen zur Aufklärung) kümmern. Daher sind der Ausbau eines vorhandenen und der Erwerb eines neuen Grundstückes erforderlich.

 

Sie können unter dem Stichwort "Granada" gerne eine Spende entrichten, jeder Cent kommt ohne Verwaltungskosten direkt den Tieren zu Gute und Sie erhalten gerne eine Spendenbescheinigung:

Protect Nature e.V. 

IBAN: DE07 2175 0000 0000 0010 65

 

 

 

Möchten Sie ein Tier aufnehmen oder eine Sachspende entrichten, schreiben Sie gerne an lea.stanke@protectnature.de. Wir leiten dieses dann gerne weiter.

 

Die Fotos zeigen Sonja, die mit viel Liebe und Fürsorge jeden Tag an ihre persönliche Grenzen zum Wohle der Tiere geht:

 

                                                                              

"Küstenwächter- Das Meer, die Küste und Du"

 

Unsere Küstenwächtergruppe in Flensburg stellt sich beim Kinderkanal vor:

 

http://www.tivi.de/mediathek/umwelt-schuetzen-2844662/ein-film-gegen-den-muell-im-meer-2838586/

 

Wir bilden unter Federführung der Lighthouse Foundation (http://www.lighthouse-foundation.org) Kinder in ganz Schleswig-Holstein zu Küstenwächtern aus. "Küstenwächter- Das Meer, die Küste und Du" baut auf das erfolgreiche Projekt "100 Küsten- und Flusswächter gesucht" aus dem Jahr 2015 auf: Das Verstehen und Begreifen von Zusammenhängen in den Lebensräumen Meer, Küste und Fluss und die Kenntnisse zu den dort lebenden Tieren und Pflanzen sollen bei Kindern weiter gefördert werden. Welche Rolle der Mensch mit seinem Lebensstil dabei spielt und wie wir die Natur schützen können, sind zentrale Fragen dabei!

 

Es gibt drei Möglichkeiten, dabei zu sein, und Küstenwächter zu werden:

 

1. In der Gruppe: Lehrer, Eltern oder Naturführer können als Gruppenleiter fungieren und sich bei uns anmelden. Sie erhalten dann tolle, kostenlose Umweltbildungsmaterialien, die sie im Unterricht oder in der Freizeit einsetzen können.

 

2. In Flensburg bieten wir eine Küstenwächter- Aktionsgruppe an. Wir werden Wale beobachten, Segeln gehen oder einen Kurzfilm drehen. 

 

3. Du bist bei unserer Ferienaktion dabei: Auf der Lotseninsel beschäftigen wir uns mit dem Meer und der Küste. Als Meeresforscher segeln wir dann nach Dänemark mit einem besonderen Traditionssegler, der "Providentia", den Schüler der Ostseeschule Flensburg restauriert haben. Die Aktion dauert insgesamt sechs Tage. Es gibt eine pädagogische Betreuung, Vollversorgung (vegetarisch, Bio-Kost), Gruppen von je 12 Kindern, Aktion und Spaß garantiert. Kosten: 75 Euro als Beitrag für die Verpflegung. Termine: 7.-12.8, 16.-21.8, 25.-30.8.2017. Anmeldung bis zum 15. Mai 2017.

 

Wer kann bei unserem Projekt mitmachen? Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren, AG´s, Schulklassen, außerschulische Kindergruppen, Küsten- oder Flussnähe ist erforderlich.

 

Kontakt, Fragen, Anmeldung: 

Lea Stanke (Projektleiterin)

Telefon: (01575) 40 711 58

E-Mail: l.stanke@lighthouse-foundation.org

 

Laden Sie sich hier den aktuellen Flyer herunter:

 

flyer2017-2.pdf
PDF-Dokument [584.9 KB]

Rückblick aus 2015

Unser Schleswig-Holstein weites Umweltbildungsprojekt setzten wir 2015 mit knapp 40 Schulklassen und Kinder- und Jugendgruppen (Alter von 9 bis 15 Jahren) aus ganz Schleswig-Holstein von Itzehoe, über Fehmarn, bis nach Tönning und Flensburg um. 

Hintergrund:

Im Rahmen des Schleswig-Holstein weiten Umweltbildungsprojektes „100 Küsten-und Flusswächter gesucht“ ermöglichen die Vereine Protect Nature e.V. und die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. Kindern und Jugendlichen zehn Tages-Segeltörns auf dem Traditionssegler Pippilotta, um die Tiere und Pflanzen der Ostsee kennenzulernen. Eine Führung des Vereins Jordsand auf der Lotseninsel Schleimünde rundete jeden Tagestörn ab. Finanziert  wurde das Projekt aus Mitteln von BINGO! Die Umweltlotterie. Rund 40 Schulklassen und Jugendgruppen aus ganz Schleswig-Holstein von Itzehoe, über Fehmarn, bis nach Tönning und Flensburg nahmen am Projekt teil. Ein halbes Jahr lang beobachtete jede Gruppe einen festen Küsten- oder Flussabschnitt, führt Experimente durch und setzte am Ende eine eigene Naturschutzaktion vor Ort um. Da das Naturverständnis bei vielen Kindern sehr schlecht ist und wenig Wissen zu Tieren und Pflanzen vor der eigenen Haustür vorhanden ist, soll mit dem Projekt bei Kindern eine Beziehung zur Natur und Umwelt aufgebaut werden, die ein verantwortungsvolles Bewusstsein und Handeln fördert. Der vom Aussterben bedrohte Ostseeschweinswal ist das Projektsymboltier, er steht für die Verwundbarkeit des faszinierenden Lebensraums Küste und Meer, der durch den Menschen zunehmend unter Druck gerät. Lea Stanke, (Projektleitung)

Erlebnisbericht vom Segeltörn auf der Pippilotta mit der Schule Kupfermühle am 7.9.2015

Erlebnisbericht
Erlebnisbericht.pdf
PDF-Dokument [5.5 MB]

Die derzeitige UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wird seit 2015 in Form der "Zukunftsstrategie BNE 2015+" fortgeführt. Kindern und Jugendlichen wird in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle zugewiesen. Wie können Kinder heute eine Beziehung, die ein verantwortungsvolles Bewusstsein fördert, zur Natur und Umwelt aufbauen? Dafür ist es notwendig, dass Kinder in kleinen Prozessen lernen, sich als Teil des Lebenssystems wahrzunehmen, mitgestalten zu können und Verantwortung zu übernehmen. Vor diesem Hintergrund setzen wir eine in Schleswig-Holstein einmalige Aktion um: Kinder und Jugendliche werden als Küsten- und Flusswächter Botschafter für die Küsten und Flüsse Schleswig-Holsteins. Das Entdecken und Erleben der biologischen Vielfalt stehen im Mittelpunkt des Projektes. Zum Erhalt und zur Förderung der tierischen und pflanzlichen Bewohner und ihrer Lebensräume, den Küsten und Flüssen, entwickeln Kinder und Jugendliche zudem Ideen und setzen diese um. Der Schweinswal ist Symbolträger des Projektes, da er einerseits sowohl in der Nord- und Ostsee, als auch in norddeutschen Flüssen vorkommt und andererseits in der Nordsee stark gefährdet und in der Ostssee sogar vom Aussterben bedroht ist und deshalb besonders viel Aufmerksamkeit und Schutz benötigt.




Unser Projekt wird gefördert von:

 

Beim Sponsorenlauf zur Rettung der Orang-Utans auf Borneo haben Kinder in Flensburg im März 2017 kanpp 2000 Euro erlaufen und damit geholfen, Regenwald auf Borneo wieder auf zu forsten.

 

 

Hintergrund:

Wir wollten mit Hilfe der Organisation BOS Deutschland e.V. für Orang-Utans, Menschenaffen, eine gerodete Fläche Regenwald auf Borneo wieder aufforsten. Orang-Utans haben zu 97 % das gleiche Erbgut wie wir und sind vom Aussterben bedroht. Borneo ist ein "Hot Spot" der Artenvielfalt - nur an wenigen anderen Stellen der Erde leben so viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Jeden Tag sterben weltweit etwa 120 Arten für immer aus.

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© Lea Stanke